Seidentücher Baasner
Inh. Hannah Umland
Wittelsbacherplatz 3
82256 Fürstenfeldbruck
Tel.: 08141 3152614

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Seide

Eine kleine Information über Seide

Allgemeines

Seit einigen Jahren vergrößert sich der Kreis von Menschen, die Interesse an ungiftigen Textilien zeigen.
Die Seide ist von Natur aus kaum belastet. Man unterscheidet zwischen Wildseide und kultivierter Seide. Die Wildseide, die vom Wildspinner hergestellt wird, hat viele Noppen und Unregelmäßigkeiten im Faden bzw. Stoff. Einen glatten Stoff und regelmäßigen Faden kann man nur von kultivierten Spinnern erhalten.
Der Faden eines Spinners zeigt nämlich dessen ganzes Leben, also Nahrungsveränderungen, Temperaturschwankungen und ähnliches verursachen Fadenverdünnungen oder -verdickungen. Um daher einen regelmäßigen Faden zu erhalten, müssen die Seidenspinnerraupen hervorragend gehalten werden: ihre Nahrung (frische Maulbeerblätter) muss frisch und ungespritzt sein. Die Seidenraupen leben in hellen Räumen bei guter Belüftung und milden Temperaturen. Sogar auf Gerüche reagieren die Tiere empfindlich. Deshalb dürfen Menschen, die sie versorgen, nicht rauchen und auch keine Parfumstoffe benutzen, denn die Raupen hören sofort auf zu fressen, sobald sie etwas stört. Jede Fresspause zeigt sich aber später im Faden. Am Ende ihres Lebens sondert die Raupe aus ihrem Hinterleib einen klebrigen Faden ab, der circa 4 km lang ist. Insofern ist Seide ein Eiweißprodukt und ähnlich strukturiert wie unsere Haare, ideal für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut.
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Seide, ein unbelastetes Produkt

Wie oben ausgeführt enthält die Seide naturgemäß keine Schadstoffe. Ein weiterer Vorteil dieses Materials besteht darin, dass die Oberfläche des Fadens glatt und fest ist. Deshalb nimmt sie Schmutz nicht wirklich auf, sie verbindet sich nicht mit ihm. Auch Pilze können auf Seide nicht gedeihen.
Da bei der Produktion von Textilien in Asien diese oft feucht gelagert bzw. auf Schiffen transportiert werden, müssen alle anderen Materialien mehrmals gegen Schimmelpilze begast werden. Die Seide bildet hier eine große Ausnahme. Sie ist die sauberste und giftfreieste Textilfaser. Leider wird sie in Asien gewöhnlich mit hochgiftigen Farben eingefärbt und zusätzlichen Chemikalien ausgerüstet.
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Unsere Verarbeitung

Wir achten beim Einkauf darauf, dass die Seide nur abgekocht ist und keine weiteren Zusatzstoffe enthält. Unsere Seidentücher werden ausschließlich von uns in Deutschland gefärbt. Dazu verwenden wir nur sehr gute Farbstoffe, die biologisch vollständig abbaubar sind.
Kleinkinder lutschen manchmal gerne an der Ecke eines Seidentuchs - das dürfen sie mit unserer Ware bedenkenlos machen. Viele Eltern geben ihren Babys schon ein Seidentuch zum Kuscheln.
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Pflege

Ein neues Seidenteil müssen Sie unbedingt immer zuerst separat waschen! Es kann nämlich sein, dass Farbpartikel zwischen den Geweben sitzen und sich noch auswaschen. Die Intensität bleibt trotzdem erhalten, aber überschüssige Farbe verlässt das Gewebe. Ein Spritzer von hellem Obstessig im letzten Spülwasser verkürzt diesen Prozess.

Eigentlich ist es schade Seide in der Waschmaschine zu waschen:

  1. zu viel Lauge nimmt ihr den Glanz
  2. schleudern und heftige Bewegung verkürzen ihre Langlebigkeit
  3. zu große Hitze strapaziert das Gewebe

Da die Seide - dank ihrer glatten, festen Oberfläche - keinen Schmutz aufnimmt ist sie besonders leicht zu pflegen. Schon durch Ausschütteln und Lüften wird das Gewebe oft wieder frisch und geruchlos. Beim Waschen reicht das Einweichen im Waschbecken im lauwarmen Wasser circa 10 Minuten in wenig milder Lauge. Der Schmutz fällt förmlich aus dem Gewebe. Sie spülen nur noch mit klarem Wasser nach.
Diese Art der Handwäsche ist ganz besonders zu empfehlen. Ihr Seidentuch wäscht sich sozusagen von alleine während Sie duschen oder sich frisieren. Dem Spülwasser können Sie einen Spritzer hellen Obstessig zufügen, das tut dem ph-Wert der Seide gut. Dann drücken Sie das Tuch nur leicht aus und hängen es glatt auf zum trocknen. In zwei bis drei Stunden ist es getrocknet.
Wer den Crash-Look liebt kann das Tuch feucht eindrehen und knoten. Natürlich können Sie Ihre Seidentücher bei niedriger Temperatur bügeln. Es ist aber nicht wirklich notwendig, denn der leichte Edelknitter zeigt schöne Lichtreflexe des Naturmaterials.

Bei guter Pflege werden Sie lange viel Freude an unseren Seidentüchern und Schals haben!.
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